[Chirokitia, Zypern]
Hallo,
wir wünschen Euch ein schönes 3. Adventswochenende.
Wie in Mesopotanmien, Palästina und Anatolien hat man auch auf Zypern bereits vor 9.000 Jahren Siedlungen geradezu stadtähnlich gestaltet, und zwar mit dicht an dicht gebauten Steinhäusern im Schutz von Mauern.
Auf den oberen beiden Bildern seht Ihr die Reste einer der ältesten Siedlungen der Menschheitsgeschichte. Das erste Bild ist eine Rekonstruktion, damit man sich vorstellen kann wie die kreisrunden Häuser einst ausgesehen haben.
Der Ort der Ausgrabunstätte Chirokitia war rund ein Jahrtausend lang besiedelt, wurde dann aus aus bisher unbekannten Gründen aufgegeben und nochmals ab etwas 4.500 v. Chr. wiederum 1.000 Jahre lang bewohnt.
[Obstverkauf in Limassol]
[Theater, ca. 2. Jh. n. Chr.]
Um die Mitte des 20. Jh. wurden die spektakulären Ruinen der von den Römern "Curium" genannten Stadut durch amerikanische Archäologen freigelegt. Die Ausgrabungen sind von so großer Bedeutung, dass der schöne breite Strand etwas 70 m unterhalb der antiken Stadt noch immer hotelfrei ist, da dort weitere Funde vermutet werden.
Während wir hier sehnsüchtig noch unsere Urlaubs-Erinnerungen Revue passieren lassen, erhält draußen im Weserbergland der Winter Einzug. Die ersten leichten Scheeflocken konnte ich vorhin schon ausfindig machen.
Lassen wir uns überraschen wie kalt es in den nächsten Tagen wird. Der Wetterbericht geht von einer deutlichen Abkühlung aus.
Bis demnächst.
Euer B.